Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld verlängert

Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld verlängert

Pressemitteilung

Nr. 081 / 2021 – 04. Oktober 2021

Son­der­re­ge­lun­gen zum Kurzarbeitergeld
ver­län­gert Erleich­ter­te Rege­lun­gen gel­ten bis 31.12.2021

Die Bun­des­re­gie­rung hat eine erneu­te Ver­län­ge­rung des erleich­ter­ten Zugangs zum Kurz-arbei­ter­geld (KuG) bis zum Jah­res­en­de beschlos­sen. Die bis­her auf Ende Sep­tem­ber befris­te­te Regel wird somit um drei Mona­te ver­län­gert. Die Zeit der Kurz­ar­beit kann für die betrieb­li­che Wei­ter­bil­dung genutzt wer­den. Die Bun­des­agen­tur für Arbeit (BA) kann dies mit Qua­li­fi­zie­rungs­be­ra­tung sowie Zuschüs­sen zu den Lehr­gangs­kos­ten unterstützen.

„Die Kurz­ar­beit hat vie­len Beschäf­tig­ten den Arbeits­platz gesi­chert und so ver­hin­dert, dass Unter­neh­men im Lock­down Mit­ar­bei­ter ent­las­sen müs­sen. Die Kurz­ar­beit ist damit das Instru­ment zur Beschäf­ti­gungs­si­che­rung. Zum Glück konn­ten vie­le Unter­neh­men der Regi­on zwi­schen­zeit­lich die Kurz­ar­beit been­den oder stark redu­zie­ren. Im Sep­tem­ber zei­gen im Land­kreis Gotha 8 und im Unstrut-Hai­nich-Kreis 4 Unter­neh­men für ins­ge­samt 800 Beschäf­tig­te Kurz­ar­beit neu an“, sag­te Johan­nes Lan­gen­kamp, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der Agen­tur für Arbeit Gotha.

Mit dem erleich­ter­ten Zugang haben Unter­neh­men Anspruch auf Kurz­ar­bei­ter­geld, wenn min­des­tens 10 Pro­zent der Beschäf­tig­ten einen Arbeits­ent­gelt­aus­fall von mehr als 10 Pro­zent haben. Befris­tet bis Jah­res­en­de kön­nen auch Leih­ar­beit­neh­mer Kurz­ar­beit nut­zen. Die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge wer­den für die aus­ge­fal­le­nen Arbeits­stun­den bis zum 31.12.2021 voll erstat­tet. Der Bezug von Kurz­ar­bei­ter­geld ist bis zu 12 Mona­te mög­lich. Bis Ende 2021 gilt unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen eine Bezugs­dau­er von längs­tens 24 Monaten.

Wenn Kurz­ar­beit unver­meid­bar ist, ist es sinn­voll, die­se Zeit für die betrieb­li­che Wei­ter­bil­dung zu nut­zen. Die BA kann dabei unter­stüt­zen und emp­fiehlt des­we­gen jedem Unter­neh­men, sich vor Beginn jeder Qua­li­fi­zie­rung ihrer Beschäf­tig­ten mit dem Arbeit­ge­ber­ser­vice der regio­na­len Arbeits­agen­tur in Ver­bin­dung zu setzen.

Die aktu­el­le Abrech­nung der Kurz­ar­beit zeigt, dass die Nut­zung wei­ter­hin rück­läu­fig war. Im Land­kreis Gotha rech­ne­ten im April 576 Unter­neh­men für 3.284 Beschäf­tig­te Kurz­ar­beit ab. Das waren 500 weni­ger als im März. Im Unstrut-Hai­nich-Kreis haben im April 456 Fir­men für 2.106 Mit­ar­bei­ter Kurz­ar­bei­ter­geld abge­rech­net, 350 weni­ger als im März.

Online gibt es wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter:
www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-von-weiterbildung

Die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen zum Kurz­ar­bei­ter­geld sind auf der Sei­te der Bun­des­agen­tur für Arbeit zusam­men­ge­stellt: www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit

Allgemeinverfügung LRA GOTHA
Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung

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