Satzung

Sat­zung Gewerbeverein Gotha e.V.

§ 1
Name und Sitz

1. Der Ver­ein führt den Namen Gewerbeverein Gotha e.V. Er ist im Ver­eins­re­gis­ter des Amts­ge­rich­tes Gotha als Ver­ein ein­ge­tra­gen.
2. Der Sitz des Ver­eins ist die Resi­denz­stadt Gotha.

§ 2
Zweck und Auf­ga­ben

1. Der Gewerbeverein Gotha ist eine Ver­ei­ni­gung selbst­stän­di­ger Unter­neh­mer aus Indus­trie und Hand­werk, Han­del, Dienst­leis­tungs­ge­wer­be und der frei­en Beru­fe sowie der Ver­ei­ne, Ver­bän­de und sons­ti­gen Ver­ei­ni­gun­gen und juris­ti­schen Per­so­nen des öffent­li­chen Rechts, soweit deren wirt­schaft­li­che, gesell­schaft­li­che oder sozia­le Tätig­kei­ten der Ent­wick­lung der Resi­denz­stadt und des Land­krei­ses zu Gute kom­men. Der Ver­ein selbst strebt kei­nen wirt­schaft­li­chen Geschäfts­be­trieb an.
2. Der Ver­ein strebt deren Zusam­men­schluss im Bereich der Resi­denz­stadt Gotha und des Land­krei­ses zur Durch­set­zung ihrer Inter­es­sen an, um ins­be­son­de­re die nach­ste­hend auf­ge­führ­ten Auf­ga­ben gemein­sam zu bewäl­ti­gen.
a) För­de­rung des loka­len Wirt­schafts­stand­or­tes der Resi­denz­stadt Gotha und des Land­krei­ses (z.B. durch Her­aus­ga­be des Gotha Gut­scheins);
b) Als Bin­de­glied zwi­schen Lan­­des- bzw. Kom­mu­nal­ver­wal­tung und den Mit­glie­dern zu wir­ken sowie deren Fra­gen und Bedürf­nis­se zu erör­tern, gege­be­nen­falls zu ver­mit­teln, aktu­ell zu infor­mie­ren und auf­zu­klä­ren;
c) För­de­rung der wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen der Mit­glie­der durch wer­ben­de und gesell­schaft­li­che Ver­an­stal­tun­gen (z. B. Vor­trä­ge, Foren oder Mes­sen mit der Ziel­rich­tung, auf die Gesamt­ent­wick­lung der Resi­denz­stadt Gotha und des Land­krei­ses posi­tiv Ein­fluss zu neh­men);
d) Unter­stüt­zung von Exis­tenz­grün­dun­gen, Unter­neh­mens­nach­fol­gen und Gewer­be­an­sied­lun­gen.
3. Der Ver­ein ver­tritt kei­ne par­tei­po­li­ti­schen und kon­fes­sio­nel­len Zie­le.

§ 3
Geschäfts­jahr

Das Geschäfts­jahr ist das Kalen­der­jahr.

§ 4
Mit­glied­schaft

1. Mit­glie­der des Ver­eins kön­nen alle in § 2.1 der Sat­zung bezeich­ne­ten natür­li­chen und juris­ti­schen Per­so­nen des pri­va­ten und öffent­li­chen Rechts wer­den, wel­che die Ver­wirk­li­chung der Ver­eins­zie­le för­dern. Der Mit­glieds­an­trag bedingt der Schrift­form. Anträ­ge hier­für sind über den Vor­stand, die Mit­glie­der oder die Web­sei­te des Ver­eins zu erhal­ten.
2. Die Mit­glied­schaft wird been­det:
a) Durch Tod des Mit­glie­des oder Ver­lust der Rechts­fä­hig­keit bei juris­ti­schen Per­so­nen.
b) Durch Aus­tritt zum Ende des Geschäfts­jah­res. Die Aus­tritts­er­klä­rung ist spä­tes­tens 3 Mona­te vor Ablauf des Geschäfts­jah­res schrift­lich gegen­über dem Vor­stand zu erklä­ren.
c) Durch förm­li­che Aus­schlie­ßung, die nur durch Beschluss der Mit­glie­der­ver­samm­lung erfol­gen kann, nach­dem dem betrof­fe­nen Mit­glied die Mög­lich­keit zur schrift­li­chen oder per­sön­li­chen Anhö­rung gewährt wur­de. Ein förm­li­ches Aus­schluss­ver­fah­ren kann mit sofor­ti­ger Wir­kung durch den Vor­stand ins­be­son­de­re in dem Fall ein­ge­lei­tet wer­den, wenn das Mit­glied in erheb­li­cher Wei­se gegen das Sta­tut, die Sat­zung, Ord­nun­gen, den Sat­zungs­zweck oder die Ver­eins­in­ter­es­sen ver­stößt.
d) Durch Strei­chung aus der Mit­glie­der­lis­te. Der Vor­stand kann hier­über beschlie­ßen und das betrof­fe­ne Mit­glied von der Mit­glie­der­lis­te strei­chen, wenn sich das betrof­fe­ne Mit­glied mit der Zah­lung des Jah­res­bei­tra­ges oder eines Tei­les davon in Zah­lungs­ver­zug befin­det. Vor­aus­set­zung für einen Aus­schluss ist eine schrift­li­che Anmah­nung mit ein­mo­na­ti­ger Frist­set­zung. Der Beschluss über den Aus­schluss ist dem Betrof­fe­nen mit Emp­fangs­nach­weis zuzu­stel­len.
3. Bei sei­nem Aus­schei­den aus dem Ver­ein hat ein Mit­glied kei­nen Anspruch auf das Ver­eins­ver­mö­gen.
4. Per­so­nen, wel­che sich um den Ver­ein beson­ders ver­dient gemacht haben, kön­nen auf Vor­schlag des Vor­stan­des, von der Mit­glie­der­ver­samm­lung zu Ehren­mit­glie­dern ernannt wer­den. Ehren­mit­glie­der sind bei­trags­frei und zur kos­ten­lo­sen Inan­spruch­nah­me der Ver­eins­leis­tun­gen berech­tigt. § 5 Abs. 2 der Sat­zung hat kei­ne Gül­tig­keit für Ehren­mit­glie­der.

§ 5
Rech­te und Pflich­ten der Mit­glie­der

1. Die Beschlüs­se und Anord­nun­gen des Vor­stan­des, wel­che inner­halb der durch die Sat­zung gezo­ge­nen Gren­zen ergan­gen sind, wer­den für alle Mit­glie­der ver­bind­lich. Die Mit­glie­der sind ver­pflich­tet, die von der Mit­glie­der­ver­samm­lung beschlos­se­nen Bei­trä­ge und Umla­gen zu ent­rich­ten. Gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne und Ehren­mit­glie­der genie­ßen alle Rech­te der ordent­li­chen Mit­glie­der, sind aber von der Zah­lung der Bei­trä­ge befreit.
2. Bei Abstim­mun­gen und Wah­len inner­halb einer Mit­glie­der­ver­samm­lung hat jedes natür­li­che bzw. juris­ti­sche Mit­glied eine Stim­me und gilt damit als „stimm­be­rech­tig­tes Mit­glied“. Ist ein stimm­be­rech­tig­tes Mit­glied ver­hin­dert, kann die­ses sei­ne Stim­me auf ein ande­res stimm­be­rech­tig­tes Mit­glied über­tra­gen. Die­se Stimm­über­tra­gung muss dem Ver­samm­lungs­lei­ter vor Beginn der Mit­glie­der­ver­samm­lung schrift­lich als Voll­macht vor­ge­legt wer­den. Ein stimm­be­rech­tig­tes Mit­glied kann jedoch nicht mehr als zwei Stim­men auf sich ver­ei­nen.
3. Das Mit­glied soll den Ver­ein nach Kräf­ten för­dern. Es ist ver­pflich­tet, die Beschlüs­se des Ver­eins zu erfül­len und alles zu unter­las­sen, was den Inter­es­sen und dem Anse­hen des Ver­eins scha­det.
4. Jedes Mit­glied ist ver­pflich­tet, Infor­ma­tio­nen, die der Erfül­lung der Sat­zung die­nen, unver­züg­lich, jedoch spä­tes­tens inner­halb von zwei Wochen, an den Vor­sit­zen­den zu über­mit­teln. Dies gilt bei­spiel­wei­se bei Adress­än­de­run­gen oder Kon­to­än­de­run­gen oder Ände­run­gen bei den ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten Per­so­nen eines juris­ti­schen Mit­glie­des.

§ 6
Mit­glie­der­bei­trä­ge

1. Die Kos­ten des Ver­eins wer­den in ers­ter Linie durch Jah­res­bei­trä­ge der Mit­glie­der gedeckt. Die Höhe und Fäl­lig­keit des Mit­glieds­bei­tra­ges wer­den von der Mit­glie­der­ver­samm­lung fest­ge­setzt und in der Bei­trags­ord­nung fest­ge­hal­ten.
2. Für beson­de­re Zwe­cke kann durch Beschluss der Mit­glie­der­ver­samm­lung eine ange­mes­se­ne Umla­ge erho­ben wer­den.
§ 7
Orga­ne des Ver­eins
Orga­ne des Ver­eins sind:
a) die Mit­glie­der­ver­samm­lung
b) der Vor­stand i.S.d. § 26 BGB

§ 8
Vor­stand

1. Der stimm­be­rech­tig­te Vor­stand i.S.d. § 26 BGB besteht aus:
a) dem Vor­sit­zen­den
b) dem 1. Stell­ver­tre­ter
c) dem 2. Stell­ver­tre­ter
d) dem 3. Stell­ver­tre­ter
e) dem Schatz­meis­ter
f) Der Vor­stand kann durch bis zu vier Bei­sit­zer, ohne Stimm­recht, ergänzt wer­den.
2. Die Vor­stands­mit­glie­der wer­den für die Dau­er von 2 Jah­ren gewählt. Es kön­nen nur natür­li­che Per­so­nen, die nach §4(1) natür­li­che Mit­glie­der des Ver­eins oder Ver­tre­ter eines juris­ti­schen Mit­glieds sind, gewählt wer­den. Die Wahl jedes Vor­stands­mit­glie­des erfolgt ein­zeln. Jedes Vor­stands­mit­glied bleibt solan­ge im Amt bis eine Neu­wahl erfolgt ist.
3. Der ver­tre­tungs­be­rech­tig­te Vor­stand i.S.d. § 26 BGB ist umfas­send zur Geschäfts­füh­rung, sowie zur gericht­li­chen und außer­ge­richt­li­chen Ver­tre­tung des Ver­eins berech­tigt und ver­pflich­tet.
4. Der Vor­stand ent­schei­det durch Beschluss in Vor­stands­sit­zun­gen, zu denen er in der Regel monat­lich zusam­men­tritt und über wel­che ein Pro­to­koll zu fer­ti­gen ist. Die Ein­la­dung ergeht schrift­lich (per Post, E Mail oder SMS) oder münd­lich mit einer Frist von einer Woche vor der Sit­zung durch den Vor­sit­zen­den oder sei­nen Stell­ver­tre­tern.
a) Der Vor­stand ist beschluss­fä­hig, wenn der Vor­sit­zen­de, in sei­nem Ver­hin­de­rungs­fall ein Stell­ver­tre­ter, sowie zwei wei­te­re Mit­glie­der des Vor­stan­des anwe­send sind.
b) Die Tages­ord­nung muss bei der Ein­la­dung nicht mit­ge­teilt wer­den.
c) Ein Mit­glied des Vor­stan­des ist nicht zur Abstim­mung bei einer Beschluss­fas­sung berech­tigt, wenn eine Inter­es­sen­kol­li­si­on vor­liegt, z. B. eine rechts­ge­schäft­li­che Bezie­hung zwi­schen dem Vor­stands­mit­glied und/oder einer juris­ti­schen Per­son, deren ver­tre­tungs­be­rech­tig­tes Organ er ist oder des­sen Ver­tre­tungs­or­gan er ange­hört, einer­seits und dem Ver­ein ande­rer­seits in Bezug auf ein bestimm­tes Vor­ha­ben.
5. Schei­det ein Vor­stands­mit­glied vor­zei­tig aus, ist der Vor­stand berech­tigt ein kom­mis­sa­ri­sches Vor­stands­mit­glied zu beru­fen. Auf die­se Wei­se bestimm­te Vor­stands­mit­glie­der blei­ben bis zur nächs­ten Vor­stands­wahl im Amt, jedoch nicht län­ger als ein Jahr. Über­schrei­tet die Amts­zeit eines kom­mis­sa­ri­schen Vor­stands­mit­glie­des die Amts­zeit von einem Jahr, so sind nach Ablauf die­ser Ein-Jah­­res-Frist inner­halb von vier Wochen Neu­wah­len des gesam­ten Vor­stan­des ein­zu­be­ru­fen.
6. Jede Ver­öf­fent­li­chung in Wort , Schrift- oder Bild­form, ist dem Vor­stand vor­be­hal­ten und muss aus­nahms­los mit dem ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten Vor­stand abge­stimmt wer­den.
7. Wei­te­res regelt die Geschäfts­ord­nung des Vor­stan­des. Zu Rechts­ge­schäf­ten oder Pro­jek­ten mit einem Geschäfts­wert von mehr als € 5000,00 bedarf der Vor­stand im Innen­ver­hält­nis der Zustim­mung der Mit­glie­der­ver­samm­lung. Dies betrifft auch den Abschluss von immo­bi­li­en­be­zo­ge­nen oder ding­li­chen Rechts­ge­schäf­ten.

§ 9
Mit­glie­der­ver­samm­lung

1. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist das obers­te Ver­eins­or­gan. Alle Mit­glie­der haben an der Mit­glie­der­ver­samm­lung ein Teil­nah­me­recht. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ord­net durch Beschluss­fas­sung alle Ange­le­gen­hei­ten des Ver­eins, die nicht zum Zustän­dig­keits­be­reich des Vor­stan­des gehö­ren.
Zu ihrem Auf­ga­ben­be­reich gehört ins­be­son­de­re:
a) die Wahl und Abbe­ru­fung des Vor­stan­des;
b) die Wahl des Kas­sen­prü­fers;
c) die Fest­set­zung der Ver­eins­bei­trä­ge und erfor­der­li­chen Umla­gen;
d) die Aus­schlie­ßung eines Mit­glie­des gemäß § 4/2 der Sat­zung;
e) eine Ände­rung der Ver­eins­sat­zung;
f) die Ent­las­tung des Vor­stan­des;
g) die Beschluss­fas­sung über Auf­lö­sung und Liqui­da­ti­on des Ver­eins;
h) die Ernen­nung von Ehren­mit­glie­dern.
2. Alle zwei Jah­re fin­det min­des­tens eine ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung statt. Der Vor­sit­zen­de hat bei Vor­lie­gen drin­gen­der Ange­le­gen­hei­ten eine Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­zu­be­ru­fen. Dies gilt auch, wenn min­des­tens ¼ der Mit­glie­der einen der­ar­ti­gen Antrag mit Anga­be des Zwecks der Ver­samm­lung, schrift­lich per Post an den Vor­sit­zen­den stel­len.
3. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist beschluss­fä­hig, wenn min­des­tens 20% der Ver­eins­mit­glie­der anwe­send und/oder ver­tre­ten sind. Bei Beschluss­un­fä­hig­keit ist der Vor­stand ver­pflich­tet, inner­halb von 4 Wochen eine neue Mit­glie­der­ver­samm­lung mit der glei­chen Tages­ord­nung ein­zu­be­ru­fen. Die­se ist dann ohne Rück­sicht auf die Zahl der erschie­ne­nen Mit­glie­der beschluss­fä­hig. Hier­auf ist in der Ein­la­dung hin­zu­wei­sen.
4. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung fasst Beschlüs­se mit ein­fa­cher Mehr­heit der abge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men, sofern die Sat­zung nicht aus­drück­lich eine grö­ße­re Mehr­heit vor­sieht. Stimm­ent­hal­tun­gen gel­ten als ungül­ti­ge Stim­men. Bei Stim­men­gleich­heit gilt der Beschluss als abge­lehnt. Über die Art der Abstim­mung ent­schei­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung.
5. Wah­len erfol­gen geheim und schrift­lich durch Stimm­zet­tel, sofern die Mit­glie­der­ver­samm­lung nicht mit 2/3 Mehr­heit einen ande­ren Modus beschließt. Gewählt ist der­je­ni­ge Kan­di­dat, der die ein­fa­che Stim­men­mehr­heit auf sich ver­ei­ni­gen kann. Stimm­ent­hal­tun­gen gel­ten als ungül­ti­ge Stim­men. Bei Stim­men­gleich­heit fin­det eine Stich­wahl statt, bei der die ein­fa­che Mehr­heit genügt. Stimm­ent­hal­tun­gen gel­ten als ungül­ti­ge Stim­men. Bei glei­cher Stim­men­zahl im Rah­men der Stich­wahl ent­schei­det das von dem Ver­samm­lungs­lei­ter zu zie­hen­de Los.
6. Mög­li­che Sat­zungs­än­de­run­gen bedür­fen einer 2/3 Mehr­heit der anwe­sen­den Ver­eins­mit­glie­der. Stimm­ent­hal­tun­gen gel­ten als ungül­ti­ge Stim­men.
7. Die Ein­be­ru­fung der Mit­glie­der­ver­samm­lung erfolgt unter Anga­be der Tages­ord­nung min­des­tens 2 Wochen vor der Ver­samm­lung unter Ver­öf­fent­li­chung mit­tels elek­tro­ni­scher Rund­schrei­ben oder schrift­lich per Post. Das Ein­la­dungs­schrei­ben gilt dem Mit­glied als zuge­gan­gen, wenn es an die letz­te vom Mit­glied dem Ver­ein schrift­lich bekannt­ge­ge­be­ne Adres­se (E Mail­adres­se oder Post­an­schrift) gerich­tet ist. Jedes Mit­glied kann Ergän­zun­gen der Tages­ord­nung schrift­lich (per Post oder E Mail) bis spä­tes­tens eine Woche vor der Ver­samm­lung beim Vor­stand bean­tra­gen. Über Anträ­ge zur Ände­rung oder Ergän­zung der Tages­ord­nung beschließt die Mit­glie­der­ver­samm­lung.
8. Jedes Mit­glied kann Anträ­ge schrift­lich (per Post oder E Mail) bis spä­tes­tens eine Woche vor der Ver­samm­lung beim Vor­stand bean­tra­gen. Über Anträ­ge beschließt die Mit­glie­der­ver­samm­lung.
9. Über die Ergeb­nis­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ein Pro­to­koll zu fer­ti­gen. Die­ses ist vom Pro­to­koll­füh­rer, vom Vor­sit­zen­den bzw. Stell­ver­tre­ter und ggf. vom Ver­samm­lungs­lei­ter, sofern die­ser nicht der Vor­sit­zen­de bzw. Stell­ver­tre­ter ist, zu unter­zeich­nen.

§ 10
Kas­sen­prü­fer

Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wählt zwei Kas­sen­prü­fer für die Dau­er von 2 Jah­ren. Sie dür­fen kei­nem ande­ren gewähl­ten Organ des Ver­eins ange­hö­ren und müs­sen unab­hän­gig und unbe­fan­gen sein. Bei vor­zei­ti­gem Aus­schei­den eines Kas­sen­prü­fers ist der Vor­stand berech­tigt, einen Nach­fol­ger, bis zur tur­nus­ge­mä­ßen Neu­wahl, zu bestim­men. Der Vor­stand kann jedoch nur einen der bei­den Kas­sen­prü­fung bestim­men, andern­falls muss eine Neu­wahl der Kas­sen­prü­fer inner­halb von 4 Wochen erfol­gen. Die Wahl der Kas­sen­prü­fung erfolgt jedoch immer par­al­lel zu den Wah­len des Vor­stan­des.

§ 11
Fach­grup­pen

1. Der Vor­stand ist ver­pflich­tet, inner­halb des Ver­eins Fach­grup­pen zu beru­fen, deren Arbeit dar­in besteht, die Ziel­set­zung und Pro­jek­te des Ver­eins zu kon­zep­tio­nie­ren und Umset­zungs­vor­schlä­ge zu erar­bei­ten. In die Fach­grup­pen kön­nen auch geeig­ne­te Per­so­nen oder Ver­ei­ni­gun­gen, wel­che Nicht­ver­eins­mit­glie­der sind, beru­fen wer­den. Die Fach­grup­pe gibt sich vor Beginn ihrer Tätig­keit eine Geschäfts­ord­nung, wel­che dem Vor­stand vor­zu­le­gen ist.
2. Die Fach­grup­pen bestim­men ihren Vor­sit­zen­den selbst. Sie erstat­ten dem Vor­stand min­des­tens ein­mal im Monat Bericht über Akti­vi­tä­ten. Bei der Bil­dung von Fach­grup­pen sind die spe­zi­fi­schen Belan­ge ein­zel­ner Inter­es­sen­grup­pen, wie zum Bei­spiel der Innen­stadt­händ­ler oder der Han­d­­werks- und Indus­trie­be­trie­be, zu berück­sich­ti­gen. Im Rah­men der Vor­stands­ord­nung wird fest­ge­legt, wel­cher Vor­stand für die jewei­li­ge Fach­grup­pe als Ansprech­part­ner ver­ant­wort­lich und zustän­dig ist.
3. Der monat­li­che Bericht der jewei­li­gen Fach­grup­pe ist schrift­lich zu stel­len.
4. Die Tätig­keit der Fach­grup­pen dient dem Vor­stand als Arbeits­grund­la­ge. Die Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz ver­bleibt jedoch beim Vor­stand.

§ 12
Auf­lö­sung und Zweck­än­de­rung

1. Die Auf­lö­sung des Ver­eins kann nur von der Mit­glie­der­ver­samm­lung mit einer Mehr­heit von 2/3 der anwe­sen­den Mit­glie­der beschlos­sen wer­den. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist hin­sicht­lich der Auf­lö­sung des Ver­eins beschluss­fä­hig, wenn min­des­tens 50 % der Ver­eins­mit­glie­der anwe­send sind. Bei Beschluss­un­fä­hig­keit ist der Vor­stand ver­pflich­tet, inner­halb von 4 Wochen eine neue Mit­glie­der­ver­samm­lung mit der Tages­ord­nung „Auf­lö­sung des Ver­eins“ ein­zu­be­ru­fen. Die­se Mit­glie­der­ver­samm­lung ist dann beschluss­fä­hig, wenn min­des­tens 20 % der Ver­eins­mit­glie­der anwe­send sind. Hier­auf ist in der Ein­la­dung hin­zu­wei­sen.
2. Falls die Mit­glie­der­ver­samm­lung nichts ande­res beschließt, sind der Vor­sit­zen­de und der Schatz­meis­ter gemein­sam ver­tre­tungs­be­rech­tig­te Liqui­da­to­ren.
3. Die Liqui­da­ti­on erfolgt nach den Vor­schrif­ten des Bür­ger­li­chen Gesetz­bu­ches mit der Maß­ga­be, dass das Ver­eins­ver­mö­gen auf die Stadt Gotha zur Ver­wen­dung für die Wirt­schafts­för­de­rung zu über­tra­gen ist.
4. Die vor­ste­hen­den Bestim­mun­gen gel­ten ent­spre­chend, wenn der Ver­ein aus einem ande­ren Grund auf­ge­löst wird oder sei­ne Rechts­fä­hig­keit ver­liert.

§ 13
Exter­ne Ord­nun­gen

Wei­te­re Rege­lun­gen, die in die­ser Sat­zung nicht getrof­fen wur­den, jedoch not­wen­dig sind oder wer­den, kön­nen durch den Vor­stand mit­tels Beschlus­ses als exter­ne Ord­nun­gen zu die­ser Sat­zung getrof­fen wer­den. Hier­bei ist eine ein­fa­che Mehr­heit not­wen­dig, wobei Stimm­ent­hal­tun­gen als ungül­ti­ge Stim­men gel­ten.

§ 14
Sal­va­to­ri­sche Klau­sel

1. Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser Sat­zung rechts­un­wirk­sam sein oder wer­den, so bleibt die Wirk­sam­keit aller ande­ren Bestim­mun­gen hier­von unbe­rührt.
2. Eine rechts­un­wirk­sa­me Bestim­mung ist durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung durch eine rechts­wirk­sa­me Bestim­mung zu erset­zen, die in ihrer Wir­kung dem Sinn der ursprüng­li­chen Bestim­mung wei­test­mög­lich ent­spricht.

Die Sat­zung wur­de in der Voll­ver­samm­lung am 14.04.2012 beschlos­sen und am 07.05.2015, 27.05. 2016, 31.05.2018 sowie am 03.08. 2020  in der Mit­glie­der­ver­samm­lung geändert.Gotha, August 2020

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