Pressemitteilung Nr. 061 / 2020 – 23. Juni 2020

Kurz­ar­beit recht­zei­tig abrech­nen — 3 Monats­frist für Abrech­nung nicht ver­pas­sen

Am 30. Juni läuft eine wich­ti­ge Frist für Unter­neh­men ab, die im März Kurz­ar­beit genutzt haben. Bis dahin muss die Bean­tra­gung (Erstat­tung) von Kurz­ar­bei­ter­geld durch die Fir­men bei der Arbeits­agen­tur ein­ge­gan­gen sein. Betrie­be haben gesetz­lich rück­wir­kend bis zu drei Mona­te Zeit, die tat­säch­lich rea­li­sier­te Kurz­ar­beit bei der Agen­tur für Arbeit abzu­rech­nen. Im Juni läuft damit die Frist für März aus, dem Monat in dem die Pan­de­mie die deut­sche Wirt­schaft erst­mals hart getrof­fen hat. Ende Juli müs­sen Ansprü­che für April ein­ge­gan­gen sein, im August für Mai etc.

Ent­schei­dend ist das Ein­gangs­da­tum der Unter­la­gen bei der für die Abrech­nung zustän­di­gen Agen­tur für Arbeit. Es han­delt sich dabei um eine Aus­schluss­frist. Anträ­ge die spä­ter ein­ge­hen, kön­nen nicht mehr berück­sich­tigt wer­den und es erfolgt dann kei­ne Erstat­tung des Kurz­ar­bei­ter­gel­des mehr.

Rund 90 Pro­zent der Unter­neh­men und Lohn­bü­ros haben erst­ma­lig mit dem Ver­fah­ren zu tun und daher wenig Erfah­rung. Wich­tig: Unter­neh­men rech­nen mit der Agen­tur für Arbeit ab, nach­dem sie das Geld an ihre Beschäf­tig­ten aus­ge­zahlt haben. Die bei der Agen­tur ein­ge­reich­ten Unter­la­gen wei­sen das Kurz­ar­bei­ter­geld ein­schließ­lich der Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge aus.

Für jeden Abrech­nungs­mo­nat gilt wei­ter­hin die soge­nann­te 10%-Regelung: Min­des­tens zehn Pro­zent der Mit­ar­bei­ter müs­sen min­des­tens zehn Pro­zent Ent­gelt­aus­fall gehabt haben. Soll­te sich die Auf­trags­la­ge bei Betrie­ben ver­bes­sern und die­se Quo­te in einem Monat nicht erfüllt sein, ist kei­ne Erstat­tung des Kurz­ar­bei­ter­gel­des mög­lich und somit für die­sen Monat kein Erstat­tungs­an­trag bei der Agen­tur für Arbeit erfor­der­lich.

Unter­neh­men haben ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, ihre Erstat­tungs­an­trä­ge für das Kurz­ar­bei­ter­geld an die zustän­di­ge Agen­tur für Arbeit zu sen­den. Ent­we­der bequem über die Kurz­ar­beit-App, ein­fach durch scan­nen oder foto­gra­fie­ren aller Doku­men­te per Han­dy und hoch­la­den als PDF oder Bild­da­tei. Die App gibt es im Goog­le Play Store oder im App-Store.
Die Doku­men­te kön­nen auch direkt online hoch­ge­la­den wer­den unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeitergeld-dokumente-hochladen

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Kurz­ar­bei­ter­geld gibt es online unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeitergeld. Wei­ter­ge­hen­de Fra­gen kön­nen Fir­men tele­fo­nisch mit ihren Ansprech­part­nern im gemein­sa­men Arbeit­ge­ber-Ser­vice bespre­chen. Die­ser ist mon­tags bis frei­tags von 08.00 – 18.00 unter der kos­ten­lo­sen Ruf­num­mer 0800 4 5555 20 erreich­bar.

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