Protokoll „Runder Tisch“ vom 09. Oktober 2017

(Korrektur auf Anmerkung des Oberbürgermeisters)

Runder Tisch Innenstadt – Neues Rathaus – 19.00 Uhr

Moderator: Maik Schulz

Teilnehmer: Sebastian Großkopf, Herr Schorsch, Matthias Goldfuß, René Kabisch, Vera Fitzke, Marko Roth, Andreas Dötsch, Emanuel Cron, Matthias Kaiser, Enrico Stiller, Gerrit Jeron, Christoph Gösel, Knut Kreuch, Frau Sommerwerk

Protokollführer: Maya Heß

 

Tagesordnungspunkt 1 TOP Protokollkontrolle 10.03.2016
– Begrüßung und Verlesung der Tagesordnungspunkte durch Maik Schulz

– Tagesordnung wurde zur Abstimmung gestellt und einstimmig angenommen

– es gab keine Anmerkungen der Teilnehmer zum Protokoll der letzten Sitzung

 

Tagesordnungspunkt 2 AG Stadtentwicklung und Stadtplanung
Sebastian Großkopf:

– gemeinnütziger Verein Go! E.V. wurde gegründet

– das Grüne Sofa soll das erste Projekt dieses Vereines darstellen (siehe Anlage 1)

– ein Spendenkonto wurde errichtet, sodass Spenden nun eingehen können

– die Gothaer Fahrzeugtechnik GmbH konnte als neuer Partner gewonnen werden und ist mit der Planung, sowie der konstruktiven und bautechnischen Ausführung des Sofas beauftragt

– bis zur 45. KW soll die Konstruktion weiter vorangetrieben werden, die Gittermasken sollen bis dahin abgeschlossen werden

– der zweite große Schritt ist die Bespannung der Couch mit Kunstrasen durch Firma Rudloff, hierfür werden weitere Gelder benötigt

– aufgestellt werden könnte die Couch eventuell 2018, diese Aussage ist aber noch nicht verbindlich

 

Tagesordnungspunkt 3 AG Verkehrssituation
René Kabisch:

– wir sind seit einem Jahr damit beschäftigt, das Baustellenmarketing voran zu treiben, allerdings läuft es nicht gut

– es sollte im Stadtrat geprüft werden, ob die Verwaltung besseres Baustellenmarketing betreiben kann

– der gesamte Verkehr der Gartenstraße wird auf die linke Spur Richtung Hersdorfplatz und nicht auf die rechte Spur Richtung Ekhofplatz geleitet

– auch außerhalb von Gotha kommende Kunden, die z.B. das Geschäft von Herrn Dötsch erreichen wollen, werden auf die falsche Spur geleitet à der Handel der dort angesiedelten Geschäfte leidet

– Besucher aus dem Umland müssen sich zukünftig besser zurechtfinden können

– an Bauzäunen könnten z.B. Briefkästen mit Werbung der ansässigen Geschäfte angebracht werden

Lösung:

– Errichtung von Schildern mit Firmenlogos durch das Tiefbauamt (Aufschrift: z.B. bis Mönchelsstraße/ Adler etc. frei)

 

– zukünftige Baustellen müssen besser publiziert und der Informationsfluss muss besser werden

– bei größeren Baustellen wird ein Ansprechpartner benötigt

– dem Lieferverkehr der Gewerbetreibenden muss auch während einer Baustelle auf kurzem Weg die Zufahrt gewährt werden (ohne Sondernutzung)

 

Marko Roth:

– es muss Parkplätze auf dem Oberen Hauptmarkt geben, aber langfristig ist das Parken auf der oberen Insel keine optimale Lösung à bei der nächsten Baustelle muss eine andere Lösung gefunden werden

(Antwort Knut Kreuch: wenn die Sperrung Lucas-Cranach- Straße aufgehoben wird, wird auch das Parken auf der Insel aufgehoben)

– gute Form von Baustellenmarketing: Infoschreiben an Anwohner bezüglich denkmalgerechter Instandsetzung des Hauptmarktes à dadurch werden Spekulationen aus dem Weg geräumt und die Anwohner wissen, dass zukünftig etwas passieren wird

– bei der Umgestaltung des Hauptmarktes sollte über Raucherbereiche nachgedacht werden

 

Knut Kreuch:

– das Anwohnerschreiben an die Bewohner des Hauptmarktes ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit am „Runden Tisch“

– ab dem 09.10.2017 werden Vermessungen des Hauptmarktes durchgeführt, deshalb war es wichtig die Anwohner schon frühzeitig zu informieren

 

Umgestaltung Hauptmarkt:

– an der jetzigen Form wird sich nicht viel ändern

– der Hauptmarkt wird barrierefrei, die Inseln bleiben erhalten

– das historische Pflaster muss zu großen Teilen wieder eingesetzt werden

(keine Plattenverlegung, kein Beton, aber trotz des Pflasters entsteht eine glatte Fläche)

– die Stadt könnte sich eine Bestuhlung vorstellen à mehr Sitzgelegenheiten Oberer Hauptmarkt

(hier sollen auch die Gastronomen mit eingebunden werden)

– W-LAN für die Innenstadt ist in der Planung

 

– die Verkehrsführung soll auch zukünftig über den Kreisel am Hersdorfplatz auf die B247 gelenkt werden

Andreas Dötsch:

– es muss eine Lösung gefunden werden, durch die die Innenstadt trotz der Baustelle besser wahrgenommen wird

 

Sebastian Großkopf:

– in der Innenstadt herrscht bereits Chaos durch zu viele Fahrzeuge, die Besucher sollten nicht auch noch zusätzlich durch ein Schild mit ihren Autos direkt in die Stadt gelenkt werden

– ein höheres Verkehrsaufkommen in der Innenstadt würde das Chaos noch verschlimmern à ein zweiter Ausgang wird benötigt

Lösung: Verkehr am Mohrenberg linksherum leiten, Verkehrsführung umkehren? (Antwort Knut Kreuch: muss geprüft werden)

– es werden zukünftig keine großflächigen Parkplätze in der Innenstadt entstehen à Parkplatz „der Mohren“ wird entwickelt und soll als Stadtnaher Parkplatz für rund 300 Fahrzeuge dienen

– um das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt zu beruhigen, sollen die ersten Fahrzeuge schon auf diesem Parkplatz abgefangen werden

 

Gerrit Jeron:

-Spielmobiliar für die Innenstadt sollte im Auge behalten werden

– wär es möglich über einen Spielplatz auf dem Buttermarkt nachzudenken? (Antwort Knut Kreuch: schwierig, scheitert oft an Emission)

 

Tagesordnungspunkt 4 AG Gewerbe, städtisches Leben und Kultur/ Regelungen zur Sondernutzung
Andreas Dötsch:

– Lob an die Zusammenarbeit mit der KulTourStadt

– Seite „made in Gotha“ entwickelt sich massiv:

à 300 aufgeführte Unternehmen, organisches Wachstum

– es würde die Arbeit erheblich erleichtern, wenn durch die Stadtverwaltung ein Word Dokument mit Informationen zu den Baustellen zur Verfügung gestellt werden könnte, zur besseren Einpflegung der Daten (Knut Kreuch kümmert sich darum)

 

Tagesordnungspunkt 5 AG Stadtmarketing
Christoph Gösel:

– es finden regelmäßige Treffen mit der Stadtverwaltung, der Wirtschaftsförderung und des Gewerbevereins statt

– seit dem letzten Jahr wird vier Mal im Jahr ein Händlerbrief mit allen wichtigen Informationen an die Gewerbetreibenden verteilt

– es wird ein Aufkleber entwickelt, der die veralteten QR-Codes ablöst und auf die Seite „made in Gotha“ verweist

– die Beantragung der verkaufsoffenen Sonntage wurde von der KulTourStadt übernommen, es muss aber einen besonderen Anlass geben, damit ein verkaufsoffener Sonntag genehmigt wird

– der 10.12.2017 wurde beantragt, der Weihnachtsmarkt allein stellt keinen ausreichenden Grund zur Öffnung der Geschäfte dar, das Fest muss einen maßgeblichen Zulauf verursachen

à deshalb wurde vom 08.12. bis 10.12.2017 ein „Fest der Vereine“ ausgerufen

– der Einkaufsführer soll zukünftig auch in Printform veröffentlicht werden

– die Innenstadt sollte vom Bahnhof bis zur Stadthalle definiert sein, zukünftig könnte eine Karte mit einem Stadtplanausschnitt in den Einkaufsführer eingearbeitet werden

 

Tagesordnungspunkt 6 AG Ordnung und Sicherheit
Matthias Kaiser:

– die Lage der gefühlten Kriminalität und der reellen Kriminalität müssen unterschieden werden

– es muss mit der Gothaer Polizei abgestimmt werden, ob überhaupt Handlungsbedarf vorhanden ist

à bei der nächsten Sitzung wird Frau Köhler von der Polizei einen Vortrag halten

 

Knut Kreuch:

– die Stadt Gotha lässt zukünftig die Straßenbeleuchtung, die bisher von 01.00 Uhr bis 05.00 Uhr ausgeschalten war, wieder anschalten

– die Polizei ist mit mehr Aufklärung gefordert

 

Korrektur:
Der Oberbürgermeister hat ausgeführt, dass die Stadt Gotha zur Zeit eine Umstellung der Straßenbeleuchtung prüft. Damit soll eine nachhaltige Verbesserung der Beleuchtung erreicht werden, sollte der Stadtrat diesem Konzept zustimmen, kann es zu einer Rücknahme der Nachtabschaltung kommen. Wann die Umsetzung erfolgt, dazu hat der Oberbürgermeister keine Aussage getroffen.

 

 

Tagesordnungspunkt 7 TOP Sonstiges
Antrag Gewerbeverein: Prüfung zur Installation eines Citymanagements (siehe Anlage 2)

– Antrag zur zukünftigen Planung einer Stelle eines Citymanagers, die Geschäftsinhaber benötigen einen festen persönlichen und langfristigen Ansprechpartner, Möglichkeiten und Alternativen müssen aufgezeigt werden

 

– es gibt die Möglichkeit, Fördermittel im Rahmen der Städtebauförderung zu beantragen

– Frau Fitzke könnte sich vorstellen, dass die Fraktion das trägt

 

à 9 Stimmen für diesen Antrag

– der Antrag wird an den Stadtrat übergeben

 

Antrag René Kabisch: Fester Koordinator des Baustellenmarketings (siehe Anlage 3)

– durch den Stadtrat soll geprüft werden, ob das Baustellenmarketing an eine offizielle Person aus der Verwaltung gegeben werden kann

-Antwort Knut Kreuch: offizieller Ansprechpartner ist Herr Bischof (Abteilung Ordnungsbehördliche Aufgaben/ Straßenverkehr)

à 11 Stimmen für diesen Antrag

 

Diskussion zur Weiterführung des „Runden Tisches“

– 2018 soll der „Runde Tisch“ zwei Mal im Jahr stattfinden (Frühjahr und Herbst)

– Terminfindung muss zukünftig besser geplant werden, um die Ferienzeit eventuell auszuschließen

 

à alle beteiligten sind für die zukünftige Weiterführung des „Runden Tisches“

 

 

 

Anlage 1: Gründung des Vereins Go! e.V.

 

 

 

Anlage 2: Antrag des Gewerbevereins: Prüfung zur Installation eines Citymanagements

Antrag: Prüfung zur Installation eins Citymanagements

Sehr geehrte Damen & Herren,

der Gewerbeverein Gotha bittet den Stadtrat zu prüfen, inwiefern für die Stärkung der Gothaer Innenstadt ein City-Management eingerichtet werden kann. Die Verwaltung sollte beauftragt werden, hierfür sämtliche Fördermöglichkeiten zu validieren, sowie mögliche Kooperationspartner zu ermitteln.

Begründung:

Die Stellung/Ansiedlung des/der Citymanagers/In innerhalb der Verwaltung (im Bereich Wirtschaftsförderung oder in der KulTourStadt Gotha GmbH) kann ggf. maßgeblich für eine mögliche Förderung sein und ist deshalb in diesem Zusammenhang zu entscheiden. Wichtig hierbei ist aber ein fester, persönlicher Ansprechpartner.

Der Gewerbeverein Gotha hat bereits signalisiert, das City-Management zu unterstützen und sich im Rahmen der Möglichkeiten auch finanziell zu beteiligen. Hauptziele des/der Citymanagers/In soll die Stärkung der Innenstadt als Standort für Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen sein.
Dies dient dem Ziel, Arbeitsplätze und Kaufkraft in Gotha zu binden, die Steuereinnahmen der Stadt zu steigern, sowie den Leerstand von Gebäuden zu beseitigen. Um die aktuellen Herausforderungen für die Innenstädte zu meistern, ist eine aktive Förderung, wie sie auch das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept ISEK verfolgt, notwendig.

Die bauliche Weiterentwicklung des Stadtzentrums muss durch Marketing-Maßnahmen unterstützt werden, um Investoren zu gewinnen, Besucher- und Kundenfrequenz in der Innenstadt zu erhöhen und somit die Stadt zu beleben.

Wir halten es für sinnvoll, dass eine entsprechende Stelle für mehr als ein Jahr geschaffen und mit den nötigen finanziellen und personellen Ressourcen ausgestattet wird, um tätig zu sein.

Gewerbeverein Gotha, 09.10.2017

i.V. Andreas Dötsch

 

Anlage 3: Antrag von René Kabisch: Fester Koordinator des Baustellenmarketings

Antrag: Fester Koordinator Baustellenmarketings

Sehr geehrte Damen & Herren,

Die Arbeitsgruppe Verkehr stellt an den Runden Tisch den Antrag zur Vorlage des Stadtrates zu prüfen und zu veranlassen die Verwaltung zur Koordinierung des Baustellenmarketings zu ermächtigen.

Des Weiteren eine konkrete Ansprechperson zu benennen, sowie den Informationsfluss in digitaler Form zur Bearbeitung freizugeben.

 

Gewerbeverein Gotha, 09.10.2017

Rene Kabisch

Wie nach 2 Jahren Intensivgespräche, Baustellenmarketing in Gotha NICHT funktionieren sollte! – Ein einfaches Beispiel!
Protokoll vom 10.03.

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