Corona-Härtefallhilfen – Thüringen

Corona-Härtefallhilfen – Thüringen

Die vom Land auf­ge­leg­ten Coro­na-Här­te­fall­hil­fen gehen an den Start: Ab sofort kön­nen Thü­rin­ger Unter­neh­men, die trotz pan­de­mie­be­dingt schwie­ri­ger wirt­schaft­li­cher Lage kei­nen Zugang zu den regu­lä­ren Hilfs­pro­gram­men hat­ten, finan­zi­el­le Unter­stüt­zung aus dem Son­der­pro­gramm des Bun­des und des Lan­des bean­tra­gen. Die Antrag­stel­lung erfolgt zen­tral über die Platt­form www.haertefallhilfen.de/thueringen.

Eine För­de­rung aus dem Son­der­pro­gramm Här­te­fall­hil­fen soll beson­de­re pan­de­mie­be­ding­te wirt­schaft­li­che Här­ten aus­glei­chen, die nach dem 1. März 2020 ent­stan­den sind. Beson­de­re Här­ten lie­gen dann vor, wenn ein Unter­neh­men in der Coro­na-Kri­se außer­or­dent­li­che Belas­tun­gen zu tra­gen hat, die abseh­bar des­sen wirt­schaft­li­che Exis­tenz gefähr­den – es zugleich aber die vor­han­de­nen För­der­mög­lich­kei­ten von Bund und Land nicht in Anspruch neh­men kann. Das kann zum Bei­spiel der Fall sein bei

- aty­pi­schen Umsatz­ent­wick­lun­gen oder Sai­son­ge­schäf­ten, auf­grund derer ande­re als die übli­chen Ver­gleichs­zeit­räu­me in Betracht gezo­gen wer­den müssen;
– Aus­ein­an­der­fal­len von Bestell- und Lieferzeiträumen;
– Neben­er­werbs­tä­tig­keit mit Gewer­be­schein (soweit die Ein­künf­te aus die­ser Tätig­keit im Jahr 2019 min­des­tens 30 Pro­zent der Gesamt­ein­künf­te betrugen).

„Außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen“ lie­gen dann vor, wenn in dem Zeit­raum, für den Här­te­fall­hil­fen bean­tragt wer­den, coro­nabe­ding­te Umsatz­ein­brü­che von in der Regel min­des­tens 30 Pro­zent zu ver­zeich­nen waren. Ins­ge­samt sei die För­der­richt­li­nie jedoch bewusst offen for­mu­liert wor­den, betont Wirt­schafts­mi­nis­ter Tie­fen­see: „Damit sind wir aus­rei­chend fle­xi­bel, um auch auf noch unbe­kann­te oder unvor­her­seh­ba­re Ein­zel­fäl­le zu reagieren“.

Richt­li­nie und Erläu­te­run­gen zu den Här­te­fall­hil­fen sind auf der Inter­net­sei­te der Thü­rin­ger Auf­bau­bank unter www.aufbaubank.de/foerderprogramme/haertefallfonds abrufbar.

Die Bean­tra­gung der Unter­stüt­zung erfolgt wie bei den regu­lä­ren Wirt­schafts­hil­fen über einen Steu­er­be­ra­ter. Über die Här­te­fall­an­trä­ge ent­schei­det eine Här­te­fall­kom­mis­si­on, der jeweils ein Ver­tre­ter von Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um, Finanz­mi­nis­te­ri­um und Staats­kanz­lei sowie der Thü­rin­ger Auf­bau­bank ange­hö­ren und die von Ver­tre­tern der Thü­rin­ger Kam­mern bera­ten wird. Die Finan­zie­rung des Här­te­fall­hil­fen-Pro­gramms erfolgt zu glei­chen Tei­len durch Bund und Land – für Thü­rin­gen stellt der Bund knapp 20 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung, die vom Frei­staat nach Bedarf kofi­nan­ziert wer­den müs­sen. Eine Antrag­stel­lung ist bis zum 31. Okto­ber 2021 mög­lich. Grund­sätz­lich för­der­fä­hig sind Unter­neh­men mit Sitz in Thü­rin­gen; von der För­de­rung aus­ge­nom­men sind öffent­li­che Unter­neh­men und Unter­neh­men, die sich bereits vor dem 31.12.2019 in Schwie­rig­kei­ten befanden

Mehr: https://www.haertefallhilfen.de/HSF/Navigation/DE/Home/home.html

 

Wir dan­ken dem LRA Gotha für die Zuarbeit!

Öffnungsschritte/ Thüringen ab 2. Juni (Entwurf)
Gotha ist Faitrade-Stadt und sucht Sie! – Macht mit!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

Menü
X